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Tour 3 – Wasserfälle und ein großer Teich

 

Abfahrt gegen 08.00 Uhr

 

Nachdem wir zusätzlich zum „normalen“ Ausflugsgepäck noch ein Handtuch und Badesachen eingepackt haben, fahren wir auf der Nationalstraße 2 nach Süden, verlassen diese aber schon in Langevin. Hier, an einer Umladestation für Zuckerrohr, biegen wir recht ein und folgen dem Lauf des Rivière de Langevin in ein enges Tal. Dieser Teil des Flusses ist eine sehr beliebte Picknickstelle und an Wochenenden regelmäßig überfüllt. Wir halten auch bald, nicht zum 2. Frühstück, sondern um uns den ersten Wasserfall anzusehen, das „Trou Noir“. Über enge und engste Serpentinen, in der Hoffnung, dass ja kein Auto entgegenkommt, fahren wir weiter. Plötzlich öffnet sich das Tal zu einer Hochebene, doch nach einer Forellenzucht kommt jäh die nächste Engstelle. Hier ist das Ziel des Abstechers, die Cascade Langevin. Ansehen, staunen, denn das Wasser kommt hauptsächlich direkt aus den Felsenwänden, oft fällt gar kein Wasser von ganz oben.

 

 

 

 

 

 

Zurück zur Hauptstasse folgen wir dieser durch kleine Dörfer mit bunten Blumengärten entlang der südlichen Steilküsten und durch die Lavafelder des Grand Brûlé. Natürlich bietet sich hier und dort ein kleiner Stopp an, doch werden wir nicht lange verweilen. Gegen Mittag sind wir dann in der Anse des Cascades, eine Bucht mit Fischerhafen, eingerahmt von zig Wasserfällen aller Größen und Höhen. Hier werden wir rasten.

 

 

 

 

 

 

 

Bald darauf geht es weiter zum Grand Etang, einem idyllisch gelegenem Bergsee. Wir werden ihn umrunden und auch seinen Wasserfallzufluss mit schönem Badebecken besuchen. Der Rundweg, ca. 2 Stunden, ist fast eben, breit, schattig und gut begehbar.

 

 

 

 

Nun wird es allerhöchste Zeit zur Rückfahrt, denn wir haben noch ein guten Stück Weg von uns, über die kurvenreiche Nationalstraße 3, der Plaine des Palmistes und der Plaine des Cafres. Gegen 18.00 Uhr werden wir wieder zurück im Gandalf Safari Camp sein

 

 

Tour 4 - Ausflug in den wilden Süden

 

Heute fahren die Gandalfs mit ihren Gästen in den Süden, wo ich zu Hause bin. Ich…ach ja, ich bin ein grünes Pantherchamäleon. Meine Vorfahren kommen aus Madagaskar. Die Einheimischen nennen mich „Endormi“ der „Eingeschlafene“. Meistens laufen sie an mir und meinen Freunden vorbei, ohne das sie uns entdecken, aber unsere scharfen Augen sehen genau wohin IHRE Tour führt:

Die Ausflugstour der Gandalfs beginnt nämlich in Manapany. In unserem charmanten Örtchen, zeigen die Gandalfs den Gästen die vielfältige Botanik. Sie erklären Pflanzen, und manche Zubereitung der zahlreichen Früchte, welche hier wachsen. Sie besuchen außerdem eine kleine Bucht, genannt den „Kreideofen“. Danach zeigen sie den Gästen einen Artverwandten von uns. Einen endemischen Gecko, wie sie sagen. Aber das erzählen sie Euch besser selbst. An ihrem Gästehaus angekommen steigen sie in eine große hellbraune Maschine und fahren etwa 10 km weiter zu einem Flusstal. Es geht dort 500 Höhnmeter hinauf. Dort halten die Gandalfs dann an wunderschönen Wasserfällen an, und laufen dann auch in ganz idyllische Winkel, wo die Gäste mit einem komischen Aperrat auf einen Knopf drücken. Es muss wohl wirklich sehr schön sein dort. Schlupppppp…entschuldigt da war eine Mousch Blö…ich habe ein wenig Appetit bevor ich fortfahre…genau meistens gehen sie dann auch Mousch Blö essen. Die Gandalfs haben aber noch viiieel zu zeigen! Weiter geht es zum „Cap Mechant die „gemeine Bucht“, eine von Fischern und Piraten gefürchtete Felszunge. (Unsere Zunge fürchten manche Insekten auch)! Da gibt’s einen Vacoawald und das endemische Arschpieksgras…es soll dort wohl auch ganz wilde Szenen geben, wovon ich keine Ahnung habe. An einem Steilhang gibt’s dann auch noch irgendetwas, was Flügel hat, aber das gehört nicht in den Wissensbereich eines Chamäleons. Aber etwas anderes was wir gut sehen können, möchte ich hinzufügen: die Farbenspiele sind gerade dort cameleonarisch – außergewöhnlich.       

Danach steigen sie wieder in diese blaue Maschine und fahren in die Chamäleonsiedlung. Dort gab es 1986 einen Vulkan-Ausbruch, welcher aber schon lange wieder mit vielen Pflanzen, Bäumen und üppigem grün zugewachsen ist. So ganz nebenbei bemerkt, befinden sich dort nicht nur hübsche Chamäleondamen, sondern auch ein Feld. Mein Interesse gilt wohl eher den Chamäleondamen. Sie laufen dann durch den Wald, wo es wohl auch eine Lavaautobahn geben soll. Dabei entdecken sie oftmals meinesgleichen.

Das nächste Ausflugsziel ist dann der jüngste Strand Réunion. Früher war dort alles Steilküste und als im März 2007 ein vierwöchiger Ausbruch stattfand, ist dort dieser Strand entstanden. Außerdem kann man dort einen jungen, fetten Seeelefanten beobachten. Der ist noch eingeschlafener als wir und liegt da dann so rum. Der ist allerdings nicht immer zu Hause und macht generell keine Besuchstermine. Nach dem Strandbesuch wollen die Gäste dann lange, schwarze vertrocknete Äste kaufen, welche jedoch hervorragend duften. Meistens sind dann viele der Gäste schon müde, dann geht’s denen wie uns „den Eingeschlafenen“.

Wenn dann noch Zeit ist, geht’s in Saint Joseph in eine Eisdiele, wo man offenes Eis bekommt. Schmeckt super ich habe schon davon gekostet, aber ga gliiieeb maiine Gsunge gran gleben.

        

 

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