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Öffentliche Verkehrsmittel :

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Es gibt viele Möglichkeiten sich in Kenia zu fortzubewegen:

Taxi :

Bevor Sie sich in ein Taxi setzen, fragen Sie in Ihrem Hotel nach den Tarifen. Mit europäischen Preisen verglichen ist Taxi fahren recht günstig, dafür sind die Autos manchmal in einem etwas bedürftigen Zustand. Sie können vorbeifahrende Taxis entweder per Handzeichen stoppen oder an Hotels, Busstationen und Bahnhöfen stehen sehen. Handeln Sie den Preis immer vorher mit dem Fahrer aus, insbesondere für Stadtrundfahrten und längere Strecken.

Matatus / Kleinbustransporter :

« Matatus » sind in Kenia sehr häufig zu sehen. Preiswert sind sie allenfalls. Aber rechnen Sie damit, das viele dieser Kleintransportbusse manchmal hoffnungslos überfüllt sind. Einen Busfahrplan gibt es nicht. Wenn Sie mitgenommen werden wollen, winken sie einfach, aber sagen Sie dem Fahrer wohin Sie wollen. Abenteuerlich ist es auf jeden Fall. Die Preise sind festgelegt und streckenabhängig. Es ist jedenfalls die günstigste Art, sich fortzubewegen! Vorsicht: auch hier genügend Kleingeld mit dabei haben, denn wenn die Fahrer nicht raus geben können, dann kann es passieren das Ihr Restgeld einbehalten wird.

TukTuk :

Das TukTuk ist mit den indischen Zuwanderern hergekommen. Es ist vergleichbar mit der uns eher bekannten indischen « Rikscha ». Ihre Umgebung mit einem TukTuk zu erkunden macht nicht nur viel Spass, es erlaubt auch die Umgebung und das Treiben auf den Straßen, besser beobachten zu können. Auch hier gilt es den Preis vorher auszuhandeln. Wenn ein Fahrer eine Tankstelle anfährt, geben Sie ihm einen Vorschuss ! Die Fahrer sind ortskundig und wer will kann seinen TukTuk – Fahrer auch mal für kurze Einkäufe warten lassen. Dieses Fortbewegungsmittel ist eigentlich ein muss !

Motorräder :

Wer will und abenteuerlich genug ist, kann sich auch auf einem Zweirad - Taxi zu seinem gewünschtem Ziel bringen lassen. Helmpflicht? Nicht nötig, Sie befinden sich schließlich in Afrika und nicht selten sieht man auf einem Motorrad 3 Personen.

 

Likoniefähre in Mombasa :

         

Drei große Autofähren pendeln rund um die Uhr alle 15 Minuten von Mombasa nach Likonie an die Südküste. Fußgänger sind frei, diese müssen nichts bezahlen. Fotografieren ist verboten! In der Nähe der Anlegestelle herrscht buntes Treiben. Die Markthändler bieten Süßwaren, Softdrinks, geröstete Maiskolben und Secondhand - Kleidung an. Wenn Sie die Traumstrände von « Diani Beach » besuchen wollen, so bietet sich eine Fahrt mit der Fähre an.

Zugfahrt :

             

Fast in jedem Reiseführer wird die Zugfahrt als « Highlight » beschrieben. Aber nicht für jedermann ist dieses Abenteuer auch wirklich ein Genuss! Wir haben's gemacht und möchten Sie über die Vor- und Nachteile der Zugfahrt aufklären. Der Zug fährt 3 mal die Woche ab Nairobi (Abfahrt gegen 19 Uhr) nach Mombasa (Ankunft zwischen 10 und 11 Uhr). Die erste Klasse bietet dem Fahrgast ein 2 Betten-Abteile mit Bettwäsche, kleinem Einbauschrank und einem winzigen Waschbecken an. Abendessen und Frühstück werden in einem Speisewagen eingenommen. Im Zug müssen Sie dem Schaffner Ihre Fahrkarte zeigen. Behalten Sie diese bei sich. Denn auch in Mombasa müssen Sie beim verlassen des Bahnhofs noch einmal Ihr Ticket vorlegen. Was die Bequemlichkeit der Betten anbetrifft, können die Meinungen auseinander gehen. Das obere Bett verfügt über eine Leiter und ein Fangnetz. Der Zug hält Nachts an verschiedenen Haltestationen mit quietschenden Bremsen und schrillem Pfeifen der Lokomotive. Wer einen leichten Schlaf hat, wird gestört werden. Auch im Speisewagen macht sich die unruhige Fahrt bemerkbar. Da kann es schon mal passieren, das durch das Ruckeln des Zuges Getränke auf dem Tischtuch oder dem Schoss der Gäste landen. Erwarten Sie nicht zu viel vom Service! Das winzige, niedliche Waschbecken im Schlafwagen verfügt nicht über fließendes Wasser. Lediglich einige Tropfen kommen aus dem Hahn. Besorgen Sie sich deshalb noch Flaschenwasser am Bahnhof um sich eine Katzenwäsche zu gönnen. Die Toiletten haben Steh-Plumpsklos, was das « Geschäfte machen », zusätzlich zum Schwanken des Zuges, erschwert. Morgens nach dem Frühstück geht der Zugbegleiter von Abteil zu Abteil und sammelt die Bettwäsche ein. Der Blick morgens aus dem Fenster ist bezaubernd. Mit Glück können Sie wilde Tiere sehen. Die Zugstrecke verläuft über das 22 000 qkm große Gebiet von Tsavo Nationalpark. Kleine Kinder spielen direkt neben dem Bahngleis und rufen Ihnen winkend ihr „Jambo" ! zu. Der Eindruck von den Slums und der Armut wird Ihnen mit dem Blick aus dem Fenster nicht erspart bleiben. Irgendwann wird die Luft schwül, warm und man spürt das man sich der Küste Mombasas nähert. Zwischen 10 und 11 Uhr fährt der Zug in Mombasas « Railway Station » ein. Taxifahrer werden Sie dazu auffordern mitzufahren. Gedulden Sie sich bis Ihr bestellter Fahrer Sie um 12 Uhr abholen und ins Hotel « Reef » bringen wird. Die Zugfahrt ist jedenfalls für uns ein echtes Abenteuer gewesen.

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